
Das offizielle – KI-generierte – Bild zur Zukunftsregion Süderelbe. Foto: Süderelbe AG/Dall-E
Zukunftsregion
Die Süderelbe-Region steht vor großen Veränderungen. Digitalisierung, Klimawandel und Wandel der Arbeitswelt stellen Unternehmen und Kommunen gleichermaßen vor Herausforderungen. Um die Region zukunftsfähig aufzustellen, wurde sie vom Land Niedersachsen als „Zukunftsregion Süderelbe“ anerkannt. Die Gemeinschaftsinitiative umfasst die Landkreise Harburg, Stade und Lüneburg, die Hansestadt Lüneburg sowie die Süderelbe AG.
Ziel ist es, die regionale Innovationsfähigkeit zu stärken und den Anteil an wissensbasierten Arbeitsplätzen weiter auszubauen – als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Resilienz. Das Vorhaben läuft bis Ende 2028 und wird im Rahmen des niedersächsischen Förderprogramms „Zukunftsregionen“ unterstützt. Für die Region stehen nun circa sechs Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung; mit der erforderlichen Kofinanzierung beläuft sich das Gesamtvolumen auf etwa zehn Millionen Euro. Diese werden in einzelne Projekte fließen.
Im Mittelpunkt steht die Vision einer innovativen, digitalen, nachhaltigen und vernetzten Region. Die Zukunftsregion versteht sich als „Open Creative & Innovative Space“ – ein offener Raum für Kreativität und Entwicklung, in dem neue Ideen erprobt und regionale Innovationsprozesse gefördert werden.
Drei Leitprojekte als Rückgrat
Kerninstrument sind „Open Creative & Innovative Labs“ – offene Werkstätten, Coworking-Spaces oder Start-up-Orte, an denen Unternehmen, Forschung und Kommunen zusammenarbeiten. Drei Leitprojekte bilden das Rückgrat:
süderelbe.connect umfasst die Weiterentwicklung des Technologie- und Innovationsparks Nordheide in Buchholz mit Schwerpunkt 5G-Anwendungen im Landkreis Harburg. süderelbe.digital beinhaltet den Aufbau eines Digital Lab Lüneburg mit Fokus auf 3D-Druck und additive Fertigung. Und süderelbe.efficient strebt die Neu- und Weiterentwicklung der Technologie- und Forschungszentren und von agilen Transferansätzen mit dem Schwerpunkt nachhaltiges Wirtschaften an, insbesondere in den Bereichen Neue Materialien, Produktion und Kreislaufwirtschaft im Landkreis Stade.
Die Süderelbe AG übernimmt das Regionalmanagement der Zukunftsregion. Sie ist verantwortlich für die Projektentwicklung, Koordination und Beratung von Antragstellenden.
Mit der Zukunftsregion Süderelbe entsteht ein verbindendes Netzwerk, das die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Potenziale der Region stärkt. Im Zusammenspiel von Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft soll eine Struktur wachsen, die über die Projektlaufzeit hinaus wirkt – als Modell für zukunftsorientierte Regionalentwicklung in Niedersachsen und stark im Zusammenhalt.