„Anders als andere Netzwerke“

Die Süderelbe AG ist eine innovative, weil grenzenlose Initiative. Sie bezieht Unternehmen mit ein, nicht nur Verwaltungsstrukturen. Damit ist sie auch die Stimme der Unternehmer aus der Region. Wir müssen weiterhin die Grenzen aus den Köpfen raushalten und gemeinschaftlich denken. Und wir müssen uns einen Benchmark suchen – und sei es in Bayern – damit wir besser werden.

Ich mag an der Süderelbe AG, dass die Menschen hier anders als in anderen Netzwerken zusammenkommen, nämlich in einer Public Private Partnership. Das macht den Unterschied. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unsere Arbeit dazu beiträgt, die Verkehrsinfrastruktur verbessern. Da müssen wir uns mit aller Kraft einbringen, denn die Lebensqualität hier im Süden besteht auch darin, dass die Leute von A nach B kommen.

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Ruth Staudenmayer vom Geflügelhof Schönecke aus Elstorf.

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Josef Schlarmann, Mit-Initiator und erster Aufsichtsratsvorsitzender der Süderelbe AG.

„Unser Konzept funktioniert“

Die Süderelbe AG ist auch mein Kind, weil ich ja zu den Gründern gehört habe. Das wirtschaftspolitische Konzept ist aus meiner Feder entstanden. Wir wollten damals angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation mit etwa fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland nicht auf Impulse aus Berlin warten, sondern lieber etwas Regionales machen. Denn es ging ja auch darum, die Arbeitslosen wieder in Lohn und Brot zu bringen. Und das war ja auch der Wille der Landräte aus den Kreisen Stade, Harburg und Lüneburg sowie der Stadt Hamburg. Das Konzept funktioniert wie man sieht ja auch nach wie vor gut. Ich habe dann acht Jahre lang mit Freude den Aufsichtsrat geleitet. Jochen Winand, der erste Vorstand der Süderelbe AG, und ich haben wunderbar zusammengearbeitet. An diese Zeit denke ich immer wieder gern zurück.

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„Mehr gute Nachrichten“

Die Süderelbe AG ist in meinen Augen ein gut funktionierendes Unternehmensnetzwerk. Deswegen ist die Tutech auch als Aktionärin mit an Bord. Bei der Verknüpfung mit der Wissenschaft ist natürlich immer noch ein bisschen Luft nach oben. Die Hochschulen spielen für die Entwicklung der Region ja eine zentrale Rolle. Bei ihnen benötigen wir noch ein großes Wachstum. Und natürlich können wir schon jetzt im Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft noch viel besser werden.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es uns gelingt, gerade aus diesem Bereich mehr gute Nachrichten zu verbreiten. Denn genau hier gibt es eine ganze Reihe guter Storys. Außerdem würde ich mir wünschen, dass wir es schaffen, das Thema Unternehmerschaft stärker an die Schulen zu bringen. Da sehe ich noch großen Bedarf.

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Martin Mahn, Geschäftsführer Tutech, einer Tochtergesellschaft der Technischen Universität Hamburg für Wissens- und Technologietransfer.

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Jochen Winand, Gründungsvorstand der Süderelbe AG – und Vizepräsident des FC St. Pauli, wie auch an der Fliege zu erkennen ist.

„Aufmerksamkeit produzieren“

Ich bin stolz und dankbar, Teil dieser Süderelbe-Region und der Süderelbe AG zu sein. Und ich freue mich, dieses Projekt vor mehr als 20 Jahren mit auf den Weg gebracht zu haben. Ich sollte damals eigentlich nur zwei, drei Jahre als Gründungsvorstand zur Verfügung stehen. Daraus sind dann zehn Jahre geworden. Ich freue mich, dass es meinem Nachfolger Olaf Krüger gelungen ist, unsere Idee weiter voranzubringen. Wir müssen nach wie vor den Politikern auf den Füßen stehen. Heute wird das charmanter und diplomatischer gemacht. Es gab Zeiten, wo es vor zehn Jahren nicht so charmant und diplomatisch gemacht wurde. Aber das sind eben unterschiedliche Charaktere, und das ist auch gut so. Es geht immer darum, Aufmerksamkeit zu produzieren. Denn wenn man lautlos ist, dann wird man von dem Wind der Welt hinweggewischt.

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„Das gehört einfach dazu“

Ich bin ein leidenschaftlicher Netzwerker und deswegen auch in vielen anderen Vereinigungen und Institutionen Mitglied. Ich mag es, mich auszutauschen und immer wieder meinen Horizont zu erweitern. Und das geht hier gut. Aber die Süderelbe AG ist wie viele andere Netzwerke natürlich auch eine sehr langfristige Geschichte. Wir haben uns mit unserer Firma zwar erst relativ spät dazu entschlossen, Aktionär zu werden. Doch ich denke diese Präsenz gehört dazu, wenn man hier im Süderelbe-Raum wirtschaftlich aktiv ist. Das ist also, wenn man so will, ein weiterer Stein meines Netzwerks. Natürlich erhoffe ich mir auch, dass unsere Gewerbeimmobilien vielleicht bei Bedarf auch einmal irgendwo mit ins Netzwerk gebracht werden und ich so vielleicht den einen oder anderen Mieter bekomme.

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Lars Meyer, Geschäftsführer der Hans E.H. Puhst Grundstücksverwaltung.

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Arent Bolte, Direktor Firmen- und Privatkunden bei der Hamburger Sparkasse.

„Die perfekte Plattform“

Die Süderelbe AG ist in meinen Augen eine nachhaltige Verbindung. Ich sehe in ihr etwas Einmaliges, nämlich eine übergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen, die teilweise miteinander im Wettbewerb stehen und trotzdem sagen, wir wollen die Region nach vorn bringen. Also ein Miteinander statt eines Gegeneinanders, denn wir gewinnen nur zusammen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass das Wort „Grenzen“ aus unserem Wortschatz gestrichen wird. Denn Grenzen können wir nicht gebrauchen. Stattdessen müssen wir miteinander dafür sorgen, dass wir hier eine ordentliche Wettbewerbsfähigkeit erreichen. Denn mit der Wettbewerbsfähigkeit haben wir auch Wirtschaftswachstum, und mit Wirtschaftswachstum haben wir Wohlstand. Dafür ist die Süderelbe AG die perfekte Plattform.

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„Das volle Potenzial heben“

Mit der Süderelbe AG verbinde ich zunächst einmal viele tolle Kollegen. Olaf Krüger und sein Team setzen zahlreiche sinnvolle Projekte um, zum Beispiel im Bereich Fachkräfte-Marketing. Das bringt die Wirtschaft in der Region voran. Als lokale Wirtschaftsförderung – in meinem Fall für den Landkreis Stade – ist es dann unsere Aufgabe, diese Projekte an die Unternehmen vor Ort zu bringen. Natürlich gibt es auch Überschneidungen, aber das ist völlig in Ordnung, denn nur gemeinsam können wir es schaffen, dass die Süderelbe-Region zusammenwächst und ihre Potenziale hebt. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die engagierte Arbeit fortgesetzt wird und dass die Süderelbe AG hierbei auch noch mehr Unterstützung erhält. Idealerweise natürlich in Form von weiteren Aktionären.

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Matthias Reichert, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Landkreis Stade.

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Franziska Wedemann, Unternehmerin und Vorsitzende des Wirtschaftsvereins.

„Ein wichtiger Akteur“

Aus der Sicht einer Aktionärin, aber auch als Vorsitzende des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden würde ich sagen, dass die Süderelbe AG zweifellos ein wichtiger Akteur für das Wirtschaftsleben hier in unserer Region ist. Das hat sie allein schon durch die Tatsache bewiesen, dass es ihr gelungen ist, 20 Jahre lang eine Public Private Partnership zu führen. Dafür schon einmal Chapeau, denn das ist mit Sicherheit alles andere als eine leichte Aufgabe.

Für die kommenden Jahre wünsche ich mir, dass die Süderelbe AG immer wieder ihre einzigartige Chance ergreift, die so wichtige Mittlerrolle zwischen Hamburg und Niedersachsen zu übernehmen. Denn für genau diese Aufgabe ist sie aufgrund ihrer Aktionäre, die ja aus beiden Bundesländern stammen, prädestiniert.

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