Bauen mit Luftunterstützung

Mit Drohnen, digitalen Modellen und mutigen Quartiersideen denkt die Lindemann Gruppe das Bauen neu. Ziel ist es, Räume zu schaffen, die Lebensqualität stiften.

Leise surrt eine Drohne über ein Baugebiet in Stade. Auf dem angeschlossenen Computer entsteht ein dreidimensionales Abbild des Geländes – präzise, detailreich, fast in Echtzeit. Für die Lindemann Gruppe ist das längst Alltag. Was vor wenigen Jahren noch wie Zukunftsmusik klang, ist heute ein wichtiges Werkzeug: Drohnen und digitale Modelle helfen, Bauprozesse effizienter zu steuern, Fehler früh zu erkennen und Projekte schon vor dem ersten Spatenstich für die Kunden zu visualisieren.

Die Drohne gehört zu einem Start-up, an dem die Lindemann Gruppe maßgeblich beteiligt ist: 3D-Copter Ingenieurgesellschaft mbH. Es bringt die Expertise aus der Baupraxis in neue Märkte und sucht aktiv Partner sowie Kunden. „Wir sind offen für neue Ideen und Cases, nicht nur im Baubereich. Bewährt haben sich bereits Einsätze auch im speziellen Umfeld, zum Beispiel das Befliegen mit Lastertechnik im Rahmen der Deichvermessung zum Zwecke des Hochwasserschutzes - und hier kann das Netzwerk der Süderelbe AG eine wichtige Rolle spielen“, sagt Friedrich Witt, geschäftsführender Gesellschafter der Lindemann Gruppe.

Doch das Kerngeschäft bleiben natürlich die Projektentwicklung und die Bautätigkeit: Kreishaus und Jobcenter in Stade, die IGS in Hittfeld und die BBS in Buchholz – zahlreiche öffentliche Gebäude in der Region stammen aus der Hand des Unternehmens. Im Bereich der Projektentwicklung ragt aktuell das Gummischmidt-Quartier in Stade heraus. Hier will Lindemann zeigen, wie ökologisches Bauen, moderne Architektur und soziale Verantwortung zusammengehen können.

Denn die Lindemann Gruppe möchte das Bauen weiter denken. „Im Quartier der Zukunft geht es nicht nur darum, am gleichen Ort zu wohnen, sondern gemeinsam zu leben“, so Witt. Dazu gehören Räume für Begegnung, Angebote für Pflege und Betreuung, grüne Oasen und Mobilitätslösungen. All dies hat das Ziel, ein Miteinander zu entwickeln, das Menschen verschiedener Generationen und sozialer Schichten miteinander verbindet.

Die künftige Aufgabe des Unternehmens sieht Witt also auch darin, Stadtentwicklung breiter zu denken. Es gehe nicht allein um die Bereitstellung von Wohnraum, sondern auch um Fragen der Infrastruktur, der sozialen Teilhabe und der Anpassung an den demografischen Wandel. Projekte müssten daher immer im größeren Zusammenhang betrachtet werden – als Teil einer Region, die wirtschaftlich wachsen und zugleich lebenswert bleiben soll.

Besonders wichtig ist für Witt dabei die Verankerung im regionalen Netzwerk. „Wir wollen Projekte nicht isoliert denken, sondern in Partnerschaft mit Kommunen, Investoren und auch Start-ups“, betont er. Die Mitgliedschaft in der Süderelbe AG sieht er deshalb als logischen Schritt. Sie eröffnet neue Kontakte und Impulse – und gibt zugleich die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen.

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Friedrich Witt, geschäftsführender Gesellschafter der Lindemann Gruppe.

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